Czwartek
9 September 2010
  
Namenstag: Aldona, Piotr, Sergiusz
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Befestigungsgebiet

Miêdzyrzeczer Befestigungsgebiet. Ein außergewöhnlicher Landschaftsteil in der Gegend Miêdzyrzecz sind verborgene unter Wälder und Felder Stahlbetonbunker, mächtige Stahlkuppeln und kilometerlang erstreckende Betonpfeilerreihen sog. "Drachenzähne" - Panzersperren. Die Reste der Miêdzyrzeczer Befestigungsgebiet einflößen bis heute noch durch ihre gewaltige Ausmaße Bewunderung, regen die Fantasie an, anspornen zum Besuch der größten touristischen Attraktion Miêdzyrzeczerumland. Einzigartiges Befestigungssystem lockt Touristenmengen aus ganz Polen und Ausland. Miêdzyrzeczer Befestigungsgebiet (MRU) wurde von Deutschen in der Zeit zwischen zwei Kriegen und während des II. Weltkriegs als Grenzschutzbefestigungsanlagen des III: Reichs. Befestigung bestand aus zig Stahlbetonbunkersystem. Etwa 21 davon waren durch die unterirdischen Gänge verbunden, die sich auf einer Tiefe von 30-50 m befanden , die zusammen ein richtiges Labyrinth mit Gesamtlänge von etwa 30 km! Die Hauptachse der unterirdischen Gänge ist der Hauptkorridor (Hauptweg), der entlang der Nord-Süd-Achse verläuft.
Von ihm gehen die Nebengänge in verschiedenen Richtungen ab, die zu den sog. Anlagen führen. Daraus führen die Betontreppe zum oberirdischen Bunkerteil ("Panzerwerk"). Riesige Bunker waren mit den Stahlkuppeln mit Wandstärke von etwa 25 cm ausgestattet, in denen man die Maschinengewehrstellen platzierte. Außerdem befand sich im Bunker ein Flammenwerfer und Motorgranatwerfer mit Werfleistung von 140 Geschoss pro Minute
Außer den Kampfräume waren im Objekt auch die Lagerräume, Kaserne, Toiletten, Maschinenraum Lüftern u.dgl.. Das ganze unterirdische System war mit allen unentbehrlichen Einrichtungen ausgestattet - Beleuchtung, Belüftung Wasserleitungen, Kanalisation, Fernmeldeanlagen. Verbindung zwischen den einzelnen Bunker ermöglichte elektrische Schmalspurbahn, die in den Korridoren verkehrte. Riesige Befestigungen spielten fast gar keine Rolle in den Kriegsoperationen.
Am 30. Januar 1945 wurden von der Roten Armee errungen. An der Stelle, wo die Befestigung durchgebrochen wurde, befindet sich ein Obelisk aus den Resten des gesprengten Bunkers. Fast 45 Jahre lang dauerte Verwüstung der vernachlässigten und verlassenen Bunker. Die von den Menschen verlassene Keller übernahmen die Fledermäuse. Die durch 20 Jahre geführten Forschungen zeigten, dass die Befestigung eine den größten Fledermäsenüberwinterungsorte in Europa sind. Jedes Jahr überwintern hier etwa 30.000 diesen Säugtiere von 12 Gattungen. Viele Gattungen, die in den MRU-Keller vorkommen, sind richtige Naturphänomene, sehr seltene und aussterbende Gattungen.
Naturschutzgebiete "Nietoperek" und "Nietoperek II".
Naturwerte verursachten es, dass im Jahr 1980 ein Teil des MRU-Kellers, und im Jahre 1999 ganze Befestigung als Naturschutzgebiet anerkannt wurde. Ziel der Reservatschaffung ist die Erhaltung der Überwinterungsorten der Fledermäuse. Um ihnen Ruhe zu sichern, wurden alle Eingänge mit den Gittern geschlossen. Besichtigen der unterirdischen Anlagen auf dem Gemeinde-Miedzyrzecz-Gebiet ist nur mit einem Führer
in dem bestimmten touristischen Teil möglich, das sich in der Ortschaft Pniewo (ehemaliger Staatsgut Ka³awa), etwa 12 km südlich von Miêdzyrzecz, in der Nähe des 3. Wegs ¦winouj¶cie - Zielona Góra befindet.
www.bunkry.pl

 
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